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Lyrik von NomadSoul
12.08.1996
Siehst Du?
Schau weit
hinauf
Siehst Du dort oben,
hoch in den Lüften den kleinen,
unscheinbaren schwarzen Punkt?
Den kleinen schwarzen Punkt,
der glücklich der Sonne entgegen fliegt.
Du siehst Ihn nicht?
Öffne Deine Augen, schau hinauf
und
vergiss den Alltag, Deine Sorgen,
Deine Wut.
Schau hinauf, dem Glück entgegen,
schau in die Freiheit,
schau in Dein wahres Ich.
Siehst Du den Vogel,
den unscheinbaren, kleinen schwarzen Punkt?
Siehst Du die Sonne,
den wunderbaren feuerroten, runden Ball
der einst Wärme Dir schenkte?
Siehst Du die Bäume,
fühlst Du den Wind?
Spürst Du den Regen,
der fröhlich und sanft auf Dich
herab fällt?
Siehst Du die vielen Blumen,
die bunte Farben Dir schenken?
Sag mir was Du siehst,
oder kannst Du nicht
mehr sehen?
© NomadSoul
Mittwoch, 13. November 1996
Der Stern
Der Stern, der einst hoch
oben
am
Himmel stand.
Hoch oben leuchtete Er,
am Himmel der Nacht.
Er sah den Mond,
Er
sah die Erde…
Einst war er der Größte,
der Schönste.
Er brachte die Menschen zum Denken
und
zum Nachdenken.
Er war der Stern, den jeder
kannte.
Er brachte das Gute, sowie das Böse
zum
Vorschein.
Er war der Engel, der alles
möglich machte,
der jedem im Gedächtnis blieb und immer
bleiben wird.
Er war die Kraft,
die Sehnsucht, die Trauer,
die Wut, der Traum
und die Freude.
Er war so jung und weise,
Er
hatte Grosses vor.
Er wollte die Freiheit,
Er
wollte Verständnis.
Keiner jedoch konnte Ihn verstehen.
Sein großer Traum verlosch,
Er war die Trauer, Er war gefangen.
Er entschied sich für die Freiheit
und
flog hinauf, weit hinauf
und
blieb dort oben, als verewigter Stern.
Zurück ließ Er viel,
seine Gedichte, seine Lieder,
seine Gedanken,
seine
Geschichte.
Wenn Ich heute in den Himmel
schau,
dann kann Ich Ihn sehen,
den kleinen, hell leuchtend roten Stern.
Ich kann Ihn sehen
Und kann nur sagen,
jetzt hast Du Dein Ziel erreicht,
Freiheit!
© NomadSoul
wenn du
nur verstehen würdest
wenn du nur verstehen würdest,
wenn du doch nur sehen
könntest,
wenn du doch nur hören
könntest,
wenn du doch nur riechen
könntest,
das was auch ich rieche,
dann würdest du dich doch nur
übergeben wollen
und doch nur nicht mehr sein
können, nicht mehr fühlen -können.
du wärst ja doch nur das was
niemand von dir wollte und niemand von dir dachte.
du bist doch nur das was du
bist
und das was du bist,
sollte niemals existieren,
denn du bist das was du warst.
und das was du warst
gibt es nicht mehr.
und das was du warst ist
heute
das was niemand von dir hören
wollte und niemand von dir sehen will.
das was du warst, wird nie
mehr existieren, denn du bist ja doch nur ein Geruch,
den ich nicht mehr riechen
kann...
© NomadSoul
Mittwoch, 13. November 1996
Leben
Das Leben ist,
wie ein Tanz um das Feuer.
Du tanzt und lebst in bester
Stimmung.
Die Flammen des Feuers,
schenken dir Wärme, Licht,
Freude und Glückseeligkeit.
Jede Bewegung der Flamme
ist
ein Schritt Deines Tanzes.
Du drehst Dich und hüpfst,
Du schreist vor lauter Freude.
Jede Bewegung des Feuers,
ist ein Schritt Deines Tanzes.
Jedoch trittst Du daneben,
erlischt Sie.
Es ist aus, aus mit der Freude,
mit der Wärme, dem Licht,
dem Tanz.
Du stehst da in einer Welt,
die Dich nicht mehr braucht.
Sie nimmt dir die Wärme und
all Deine Freude.
Du stehst da im Regen,
es ist kalt und nass.
Es gibt keine Farben mehr,
alles ist grau.
Dir wurde die Freiheit genommen,
Dir wurde das Licht durch das du sehen kannst
entzogen.
Kein Feuertanz mehr,
Kein Leben.
© NomadSoul
Mittwoch, 13. November 1996
Tod
Du bist kurz davor,
das Ende naht.
Dein Herz flattert,
die Angst steigt.
Was wird mit mir geschehen,
wo werde ich hingehen,
für was werde ich mich entscheiden?
Finde ich dort endlich das,
wovon ich schon so lange geträumt habe?
Was kommt danach, wer sind meine Eltern,
wo bin ich?
Ich bin kurz davor,
der Tod rückt immer näher,
es wird kalt.
Mein Herz hört auf zu schlagen,
meine Seele befreit sich,
vom leblosen Körper.
Sie schreit zum Himmel empor,
Ich bin frei, endlich frei!
Es lebe die Freiheit!
© NomadSoul
IST ES Möglich?
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ist es möglich, dass wir
uns nur paranoide Vorstellungen machen?
kann es nicht sein, dass wir doch alle gleich sind?
wir sind Sklaven unserer Gefühle und handeln danach...
wir wissen, dass es nicht richtig ist,
aber wir müssen es tun.
denn wir haben keine andere Wahl...
wir leben heute und jetzt,
es ist nicht mehr wie damals, aber trotzdem werden wir verfolgt und
ausspioniert...
es ist unfassbar, aber wahr.
warum sind wir so, wie wir sind?
wir sind Sklaven unserer Gefühle, wir fühlen das was uns gesagt wird.
wir sind das, was wir nie sein wollten, aber wir leben. wir leben und
wir sind das, was von uns verlangt wird.
aber wollen wir das?
NEIN, wir wollen es nicht und können es auch nicht!!!
wir sind gefangen in eurer psychotischen macht, wir sind nicht mehr Herr
unsere sinne!
GEBT SIE UNS Zurück, denn wir wissen, was IHR uns genommen habt!
... was IHR uns angetan habt!!!
gebt es uns zurück, unser sein, gebt es uns zurück, das was wir einmal
waren und das was wir sind und für immer sein werden!!!
denn erst dann können wir fühlen, erst dann können wir sein was wir sind
und wie wir sind.
die Realität gibt es schon lange nicht mehr, in DEINER Welt, aber für
uns hat immer nur diese existiert und nur diese wird uns retten, denn
nur diese war von Anfang an da und hat uns niemals vergessen.
wir sind nicht krank und wir werden es auch niemals sein!
wir fühlen uns nur leer hier, in dieser Welt ohne Gefühle ohne
Interesse.
ja, man muss "KRANK" werden hier, den HIER fühle ICH mich nicht mehr zu
haus....
...es ist möglich, dass wir einfach nur sind, wie wir sind.
©
NomadSoul |
ihr habt hier nichts verloren!
warum sitz ich hier und,
und fühl mich so leer.
wieso muss ich verzichten,
auf das was ich so ganz einfach
bin?
wer seit ihr denn um zu behaupten,
um zu wissen
und um zu entscheiden?
wer seit ihr denn eigentlich?
vielleicht seit ihr ja das kranke
Dasein,
was uns so viel leid bringt?
was uns sterben lässt...
vielleicht seit IHR diejenigen,
die uns an das kreuz nageln,
uns foltern und wegschmeissen.
vielleicht sind wir ja doch nur,
der DRECK von dem ihr lebt und...
der EUCH sinn in eurem leben gibt...?
ja, wir sind nur dreck,
aber wir sind nur das,
was DU aus uns geMACHT hast.
© NomadSoul
DASEIN
da sitz ich nun,
da sitz ich nun und frage mich,
ich frage mich:
wo bin ich nur gelandet?
was ist das da-hier??
so schön siehts hier aus,
so vielfältig ist es hier.
sehr vielfältig...
nun sitz ich hier auf meinem 8el lorbeerblatt ...
und dreh mich im kreis.
ich dreh mich und...
dreh mich,
mir wird schwindelig und,
ich frag mich warum?
wieso dreht sich denn alles?
warum ist denn alles so unscharf,
weshalb bin ich denn so blind.
warum kann ich dir nicht mehr in die augen sehen?
ist es das blaue was mich beängstigt?
oder das grün was mich erschüttern lässt?
vielleicht aber das braun was mich
erinnern lässt,
oder ist es nur das graue dahsein,
was mich nur DASEIN lässt??
©
NomadSoul
Hallo Du
Hallo,
hallo Du!
Hallo, Du mein menschlicher Klon!
Wo bist Du denn?
Ich weis, dass es Dich noch gibt,
Ich weis, dass Du dort bist und
Die Sonne nie verlassen hast.
Ich bin da,
aber finde nicht mehr zu Dir.
Weit ober mir steht der Schatten,
links von mir sitzt die Dunkelheit der Trauer und
rechts von mir,
da sitzt die Lüge.
Aber hinter mir,
hinter mir sitzt Du.
Was jedoch hinter mir ist,
kann ich nicht sehen,
ich kann es auch nicht ertasten.
Aber Ich kann es fühlen!
Ich fühle es und Ich spüre Dich.
Und doch, bist Du so weit entfernt,
so weit ist der Weg,
bis zu Dir.
Den Weg kenne Ich,
ICH weis noch, wie Ich ihn finde, aber…
Eine Welt trennt Dich von mir,
eine Welt die zu mir spricht,
die Ich aber nicht verstehen kann.
Ist diese Welt vielleicht Gott?
Ist Gott diese schreckliche,
tötende Energie?
Die, die Wahrheit von „Wahrheit“ trennt?
Kann dieser Gott denn nicht einfach
verschwinden?
Kann der nicht einfach sich auflösen, so wie damals,
als es Menschen gab?
Nein,
diese Energie wird Gott genannt,
aber weist Du wer Sie wirklich ist?
Sie kommt aus den Gedanken der blinden Seelen.
Die uns alle krank macht und
Uns voneinander fern hält.
Es gibt keinen Gott!
Nur unsere Energie,
unsere Energie im Schatten der Traurigkeit und
die unter dem Licht des Mondes und der Sonne.
Gott existiert nicht mehr,
seit es die Logik gibt.
Gott existiert nicht mehr,
seit es die „Blinden“ gibt.
Ich aber bin nicht blind und
kann
Dich sehen,
da drüben auf der anderen Seite,
die hinter Mir liegt…
© NomadSoul
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